An der EEX bleibt der Handel überschaubar. Die Notierungen für den April 24-Kontrakt tendierte bei ausgesprochen wenigen Umsätze im Wochenvergleich etwas fester bei 37,90 Euro/dt. Gleichwohl wurden am vergangenen Dienstag einige Kontrakte zu einem Preis von 38,00 Euro/dt gehandelt. In der aktuellen Woche liegt das Handelsvolumen bei bisher 15 Kontrakten, verteilt auf zwei Handelstage.

In Belgien zeigen sich stabile Preise für Verarbeitungskartoffeln. Freie Mengen und Übermengen aus dem Vertragsanbau sind derzeit überschaubar am Markt präsent. Insbesondere gute Qualitäten werden im Lager zurückgehalten. Partien, die angeboten werden, können rasch vermarktet werden, denn neben den belgischen Pommesfabriken sind auch die Exporteure aufnahmebereit. Die Kartoffelverbände schätzen, dass die Lagerbestände ohnehin schon gut geschrumpft sind. Derzeit wird die eingelagerte Menge auf 2,56 Mio. Tonnen geschätzt was aber in etwa dem Schnitt der letzten fünf Jahre zu diesem Zeitpunkt entspricht. Die Verluste aus der Ernte werden derzeit mit 7 Prozent angegeben. Insbesondere in Flandern sind immer noch Kartoffeln im Boden. In Deutschland zeigen sich weiter steigende Preise für Verarbeitungswaren. Die Reka erhöhte die Notierung für Innovator nochmals auf jetzt 36 Euro/dt, Fontane erzielt 33 Euro/dt.

Am Speisemarkt werden Aufschläge gezahlt. Kartoffelabpacker versuchen so weitere Partien zu mobilisieren. Zwar verweisen diese auch auf die baldige Lieferung von Frühkartoffeln und die hohen Lagerbestände in Frankreich. Jedoch haben bisher auch aus Frankreich nur wenige Partien den Weg nach Deutschland gefunden. Vermehrt verkaufen französische Händler in diesem Jahr nach Spanien. Weitere Aufschläge werden erwartet. Wegen des Karnevalsfestes war insbesondere im Süden und im Westen der Markt in dieser Woche etwas ruhiger als gewöhnlich.

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