Die Kartoffelmärkte gehen insgesamt unverändert und stabil in die Weihnachtswoche. Bei den Verarbeitungskartoffeln befassen sich die Marktteilnehmer weiterhin mit nicht gerodeten Flächen. Vor allen in den Niederlanden und in Belgien werden noch größere Areale vermutet während in Frankreich die Ernte mit Ausnahme der nördlichen Gebiete überwiegend abgeschlossen ist. In den Niederlanden haben die Mengen an gehandelten freien Kartoffeln zuletzt deutlich abgenommen. Fabriken können wieder vermehrt auf Kontraktwaren zurückgreifen und damit ihre Produktion auslasten. Eine wirkliche Nachfrage dürfte erst wieder im neuen Jahr kommen. Die Notierungen für Pommeskartoffeln der Cat. 1 werden unverändert zur Vorwoche fortgeschrieben. Die Exporttätigkeiten in den Niederlanden haben sich in den letzten zwei Wochen ebenfalls etwas schwächer entwickelt, hier werden aber weiterhin Preise zwischen 23 und 27 Euro erzielt und damit rund 0,50 Euro/dt mehr als in der Vorwoche. In Deutschland sind die Umsätze ebenfalls ruhig. Auch hier domminieren Kontraktwaren, die Reka beließ ihre Notierungen darum am Freitag unverändert. An der EEX fand in den letzten 5 Handelstagen kein Umsatz mehr statt. Auch heute wurden noch keine Bewegungen festgestellt. Mit 2 Euro/dt stehen im April-24 Käufer und Verkäufer weit auseinander.

Am Speisemarkt sind die Abpacker mit den abgerufenen Mengen zufrieden, in den nächsten Tagen dürfte es aber noch zu weiteren Aktivitäten und höhere Absatzmengen kommen. Die Abpacker haben sich für die weitere Nachfrage bereits mit Waren eingedeckt und die Preise mit dem Lebensmitteleinzelhandel zumeist bis in die zweite Kalenderwoche 2024 bereits vereinbart. Preisliche Impulse werden darum erstmal nicht erwartet, die Notierungen zeigen sich weiterhin stabil. Etwas früher und umfangreicher sind in dieser Saison bereits niederländische und französische Speisekartoffeln im LEH zu finden.

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